ZEV ZUSAMMENSCHLUSS ZUM EIGENVERBRAUCH

SOLARSTROM GEMEINSAM PRODUZIEREN UND NUTZEN

 

 

Sonnenstrom gemeinsam produzieren und nutzen macht Sinn. Seit dem 1. Januar 2018 ist der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) möglich. Besitzer von Liegenschaften können eigens produzierten Sonnenstrom allen Bewohnern zum Eigenverbrauch zur Verfügung stellen. Ein Mehrfamilienhaus, mehrere Liegenschaften bis hin zu einem Quartier oder Areal können einen Zusammenschluss bilden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

GRUNDLAGEN ZEV

 

Der Leitfaden Eigenverbrauch stellt die

gesetzlichen Rahmenbedingungen zur

Schaffung und den Betrieb eines ZEV

vor und zeigt Möglichkeiten für die

praktische Handhabung auf.

 

 

Quelle: Energie Schweiz / BFE Bundesamt für Energie

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Der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch ZEV teilt sich einen Anschluss an das öffentliche Netz und tritt als ein einziger Verbraucher gegenüber dem lokalen Energieversorger auf. Das Elektrizitätswerk liefert den Zähler am Anschlusspunkt, welcher den Bezug und die Einspeisung des ZEV misst. Aus dem Anschluss wird entweder überschüssiger Solarstrom in das Netz eingespeist oder bei Bedarf zusätzlicher Strom eingekauft. Nach Gründung des ZEV erhält die Gemeinschaft nur noch eine einzelne Rechnung des Stromversorgers. Für die weitere Verrechnung unter den einzelnen ZEV-Teilnehmer ist der ZEV-Betreiber verantwortlich.

 

 

WESENTLICHE VORAUSSETZUNGEN

 

•  Einwilligung und Vertrag der ZEV-Parteien /-Strombezüger

•  Die Produktionsleistung der PV-Anlage muss mindestens 10

   Prozent der Anschlussleistung des Zusammenschlusses

   betragen

•  Der Zusammenschluss teilt sich einen Anschluss an das

   öffentliche Verteilnetz

•  Das öffentliche Verteilnetz darf nicht in Anspruch

   genommen werden

 

 

WAHLFREIHEIT

 

Die Mieter oder Stockwerkeigentümer können bei der Einführung des ZEV selbstständig entscheiden, ob Sie dem Zusammenschluss beitreten wollen. Je mehr Parteien sich anschliessen, desto höher ist der Eigenverbrauchsanteil des selbst produzierten Solaratroms. Dies wirkt sich positiv auf die Wirtschaftlichkeit der Solaranlage aus, wodurch gleichzeitig alle ZEV-Teilnehmenden profitieren. Wenn der ZEV mehr als 100‘000 Kilowattstunden pro Jahr verbraucht, kann der ZEV den Reststrom am freien Strommarkt zu günstigeren Konditionen einkaufen.

 

 

ALLE PROFITIEREN

 

Als Gemeinschaft Solarstrom vor Ort produzieren, selber zu verbrauchen und den Restbedarf günstig am freien Strommarkt einzukaufen, ist äusserst vorteilhaft. Nicht nur aus ökologischen, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen. Einerseits profitieren die Besitzer eines ZEV davon, dass der selbst produzierte Strom günstiger als der Strom aus dem Netz ist, bei grösserem Eigenverbrauchsanteil die Rendite des ZEV steigt, keine Netzgebühren und Abgaben auf den selbst produzierten Strom anfallen und die Liegenschaft nicht zuletzt auch an Attraktivität und Wert gewinnt. Andererseits profitieren auch die Nutzer (Bewohner / Bezüger) nachhaltig von tieferen Strom- und Nebenkosten.

     

 

 

 

 

 

 

 

 

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