AKTUELL


 

 

Netto-Null betrifft alle Bereiche und Branchen

Es gibt noch viel zu tun - Packen wir es an

 

Um das Netto-Null-Ziel bis 2050 zu erreichen, müssen hauptsächlich die Emissionen im Gebäudebereich, im Verkehr und in der Industrie umfassend vermindert werden. Nicht oder nur sehr schwierig vermeidbare Emissionen sollen durch den Einsatz natürlicher und technischer Speicher (sogenannte Senken) entsprechend ausgeglichen werden. Negativemissionstechnologien werden die Zielerreichung unterstützen. Gefragt sind Kompetenz und intelligente Lösungen. In allen Bereichen und Branchen. Treu nach dem altbekannten Werbemotto: Es gibt noch viel zu tun – Packen wir es an.

 


 


 

 

Erweiterungsbau Suva-Rehabilitationsklinik in Sitten

Wenn sich alles um die Sonne dreht

 

Eines war schon bei den ersten Überlegungen zur Gestaltung des Erweiterungsbaus klar: Von der Architektur bis zur Gebäudetechnik sollte sich alles um die Sonne drehen. Mit seinen grossen Fenstern, Lichtschächten sowie Sonnenkollektoren und -modulen nutzt das neue Gebäude die Sonnenenergie in all ihren Formen: Licht, Wärme und Elektrizität. Der erzeugte Strom beispielsweise wird vollständig vor Ort verbraucht. Zusätzlich wurden 22 m2 Solarthermiefläche auf dem Dach installiert. Dank dessen wird auch das gesamte für den Erweiterungsbau benötigte Warmwasser mit erneuerbarer Energie erzeugt.


 


 


 

 

Forschungsschwerpunkte EMPA

Gebaute Umwelt

 

Die Qualität unserer gebauten Umwelt ist ein wesentlicher Faktor für eine nachhaltige Gesellschaft. Dazu gehören erschwingliche, qualitativ hochwertige Räumlichkeiten zum Wohnen und Arbeiten, Verkehrsnetze für Personen und Güter sowie eine zuverlässige Versorgung mit Energie, Wasser und Informationen. Die Forschungstätigkeit der Empa im Bereich nachhaltiges Bauen konzentriert sich auf unterschiedliche Ebenen und reicht von der Entwicklung neuer funktionaler Materialien bis zur Konzeption komplexer Systeme und deren Integration in Gebäude und andere Strukturen.

 


 


 

 

Fast jede Gebäudefläche kann genutzt werden

Integrale Gebäudeflächen-Nutzung dank Vielfalt und Technik moderner Solarmodule

 

Wer eine Solarstromanlage plant, der benötigt eine geeignete Fläche. Ein Gebäude bietet gesamtheitlich betrachtet viele verschiedene Nutzflächen. Also nicht nur das Dach. Je nach Ausrichtung sind die Ertragswerte der einzelnen Solarmodule besser oder schlechter. Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit der Gesamtanlage sind aber nicht die einzelnen Flächenerträge der Module, sondern die optimale Auslegung der Gesamtanlage unter Berücksichtigung eines höchst-möglichen Eigenverbrauchsanteils.

 


 


 

 

Je höher der Eigenverbrauchsanteil, desto wirtschaftlicher

Zusammenschluss zum Solarstrom-Eigenverbrauch

 

Ein Mehrfamilienhaus, mehrere Liegenschaften bis hin zu einem Quartier oder Areal können einen Solar-Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) bilden. Der Zusammenschluss teilt sich gemeinsam einen Anschluss an das öffentliche Netz und tritt nachfolgend als ein einziger Verbraucher gegenüber dem lokalen Energieversorger auf. Das Elektrizitätswerk liefert den Zähler am Anschlusspunkt, welcher den Bezug und die Einspeisung des ZEV misst. Die Beteiligten nutzen primär den eigenen, günstigen und sauberen Solarstrom. Der überschüssige Solarstrom wird in das Netz gegen Entgelt eingespeist und bei Bedarf wird gemeinsam zusätzlicher Strom eingekauft.

 


 


 

 

Solar – Das Baumaterial des 21.Jahrhunderts

Das Design der Anlage kann heute perfekt mit dem Gebäude abgestimmt werden

 

Der Fortschritt in der Herstellung von PV-Solarmodulen hat nicht nur deren Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit massiv verbessert, sondern es eröffnen sich den Gestaltern heute ganz neue Möglichkeiten in Bezug auf Formen, Farben, Lichtführung und Strukturierung vertikaler und horizontaler Bauteile. Damit stehen der Schaffung einer wegweisenden, ästhetisch hochwertigen Solararchitektur keine wirtschaftlichen, formalen und technischen Hindernisse mehr entgegen. Den vielfältigen Möglichkeiten für individuelle Ausdrucksformen sind heute kaum Grenzen gesetzt.

 


 


 

 

Wenn aus dem Parkplatz eine Solartankstelle wird

Tagsüber sind Fahrzeuge selten in der Haus-Garage

 

Die Elektromobilität ist mehr und mehr auf dem Vormarsch. Solartankstellen nehmen in der künftigen Elektromobilität eine wichtige ergänzende Rolle ein. Das Prinzip einer Solar-Stromtankstelle ist einleuchtend: Der Strom wird vor Ort gewonnen und sogleich an die vor der Solar Stromtankstelle parkenden Fahrzeuge weitergegeben. Genau genommen handelt es sich bei einer Solarstrom Tankstelle also um eine Kombination aus Parkplatz und Tankstelle, was vor allem hinsichtlich der längeren Nachladezeit durchaus sinnvoll ist. Wenn das Fahrzeug gerade nicht geladen wird, lässt sich die Energie anderweitig verwenden oder in das Stromnetz des örtlichen Versorgers einspeisen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

GUT ZU WISSEN

 

RATGEBER

 

KOMPETENTE BERATUNG